Nahe der Todesstiege innerhalb der KZ-Gedenkstätte in Mauthausen haben Mitglieder der oberösterreichischen Familienföderation im Mai 2018 begonnen, für die zu Tode gekommenen Insassen des Konzentrationslagers regemäßig Gebete darzubringen. Die Wiese vor der Todesstiege wurde zu einem heiligen Grund geweiht, wo sich die Mitglieder einmal monatlich zum Gebet versammeln. Durch das regelmäßige Gebet wollen sie sich des Segens durch die Errichtung Grundes immer wieder bewusst werden und ihn vermehren.
Auszug aus dem Gebet von Reverend Lee Ki-seong, der als Vertreter von Dr. Hak Ja Han im Jahr 2018 diesen Platz segnete
Dear Heavenly Parent! Beloved True Parents of Heaven, Earth and Humankind!
Today, 3.15 of the sixth year of Cheon Il Guk, April 30, 2018, we would like to offer our sincere gratitude to Heaven for this heavenly liberation ceremony here at the Mauthausen Memorial! We stand here at the infamous Mauthausen concentration camp stained with blood, sweat and tears of thousands of souls, sacrificed under Satan’s sovereignty during World War II, who are crying out and holding unto Heavenly Parent with their bloody hands.
Beloved Heavenly Parent!
Let this day be a day of eternal liberation that leads to the kingdom of heaven! I pray this in the name of Lee Ki-seong, a member of a blessed central family. Aju.
Auch am 1. Mai 2022 versammelten sich sich zum Gebet und riefen sich in Erinnerung, dass in diesem Jahr der Krieg nach Europa zurückgekehrt ist.:
„Nach der Teilnahme am Europäische Gottesdienst im Linzer Gemeindezentrum, machten wir diesmal vor dem Gebet am Holy Ground eine 90minütige Führung durch den sogenannten Limoni-Stollen in Linz. Während des Zweiten Weltkriegs wurden bestehende Keller zu riesigen, kilometerlangen Luftschutzstollen ausgebaut, wobei für den Bau auf die Ausbeutung von KZ-Häftlingen, die in den Stollen untergebracht waren, zurückgegriffen wurde. Rund 14 Kilometer unterirdische Gänge verbergen sich unter der Landeshauptstadt Linz. Es war bedrückend sich vorzustellen, nicht nur unter welchen unmenschlichen Bedingungen die Zwangsarbeiter hier unter der Erde arbeiten mussten, sondern auch wie tausende Schutzsuchende stundenlang während der Bombenangriffe hier unter der Erde ausharren mussten“.
Bericht von Mag. Maria Pammer
