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Die Familienmüdigkeit

Woher kommt die Familienmüdigkeit? Einerseits sind es materielle Gründe: Kinder bedeuten Einschränkung der individuellen Freiheiten und ein erhöhtes Armutsrisiko. Unsere Sozialsysteme begünstigen den Trend zu Kleinfamilie und Kinderlosigkeit. Genderpolitik und Krippenoffensive fördern die Erwerbstätigkeit beider Eltern, ohne den Bindungsbedürfnissen der Kinder Rechnung zu tragen oder die Erziehungsleistung der Eltern zu würdigen.

Ein noch tiefer liegender Grund ist in der weit verbreiteten Unsicherheit um den inneren Wert der Familie zu suchen, in der Fragilität der partnerschaftlichen Beziehungen und der immer schwieriger zu bewältigenden Elternverantwortung. Kinder geraten außer Kontrolle, werden verhaltensauffällig und schwer erziehbar – woran das soziale Klima in unserer Mediengesellschaft einen beträchtlichen Anteil als Mit-Erzieher hat.

Als Ausweg aus dieser bedrohlichen Situation befürwortet die Familienföderation eine konzertierte Aktion zur Belebung und Anerkennung der Werte der Familie in allen gesellschaftlichen Bereichen: ein „family mainstreaming“. Sie sucht die Verbindung mit anderen familienfördernden Kräften in der Gesellschaft, um dieses Ziel voranzubringen.

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