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Meine Erinnerungen an Rev. Sun Myung Moon – Prof. Ernö Lazarovits

„Ich bin sehr glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, 1991 die von Rev. Moon gegründete Vereinigungsbewegung kennenzulernen. Ich konnte seine revolutionäre Lehre kennen lernen, nämlich, dass wir die sichtbare Form von Gottes Liebe sind. Seitdem erkannte ich auch, dass der Friede auf der Welt durch wahre Familien kommen wird. In Ungarn, wo ich lebe, hatten wir bis 1990 keine Möglichkeit, die Vereinigungsbewegung und ihre Aktivitäten kennenzulernen, da wir zwischen 1948 und 1990 das sogenannte sozialistische Zeitalter durchlebten. Nachdem sich die politische Situation geändert hatte, besuchte ein Repräsentant der ungarischen Vereinigungsbewegung, Herr Ernst Hauseder, das Zentrum der jüdischen Glaubensgemeinschaft. Das war die erste Gelegenheit, wo ich etwas über diese neue religiöse Strömung erfahren konnte. Neu, obwohl sie viele Elemente des Alten und des Neuen Testaments enthält.
Herr Hauseder übergab mir eine Broschüre über die Bewegung und über die vielschichtigen Aktivitäten von Rev Moon. Nachdem ich das gesamte Material durchstudiert hatte, beschloss ich, an der Arbeit einer der Organisationen der Bewegung, nämlich der „Interreligiösen und Internationalen Föderation für Weltfrieden“ teilzunehmen, denn ich fühlte, dass die Zeit gekommen war, wo ich am allermeisten (für Gott) tun konnte.
1992 nahm ich am Gipfeltreffen der Weltreligionen in Seoul teil, wo sich religiöse und weltliche Leiter trafen, um darüber zu konferieren, was die Aufgabe der Religionen in der Errichtung einer ewigen Welt des Friedens ist. Auf dieser Konferenz hörte ich Rev. Moon zum ersten Mal sprechen, was einen sehr tiefen Eindruck auf mich machte.
Bild7Ein weiteres unvergessliches Erlebnis –und ich bin sicher, auch für alle anderen Teilnehmer war es das- hatte ich am letzten Tag der Konferenz im bis zum Bersten gefüllten Olympiastadion in Seoul: Rev. Moon und seine Gattin leiteten im Beisein ihrer eigenen Familie eine Ehesegnung für 30 000 Paare! Das war einfach verblüffend!

Das Jahr 2000 war für mich ebenfalls sehr bedeutend, erstens deshalb, weil ich an der Feier des 80. Geburtstags von Rev. Moon teilnehmen konnte. Zweitens, weil ich an der Ehesegnung von 50 000 Paaren im Olympiastadion von Seoul eine aktive Rolle spielte: Es war mir eine große Ehre, als einer von sieben Vertretern von Weltreligionen den jungen Paaren den Segen der Ehe zu spenden. Ich werde mein ganzes Leben lang nicht vergessen, welches Gefühl es war, meine Hand zum Segen hochzuheben und dann den tosenden Beifallsstrum von 100 000 Bräuten und Bräutigamen zu hören!
Im Jahr 2000 nahm ich auch an mehreren Seminaren zum Thema „Eine Wahre Familie“ teil, die in Amerika stattfanden. Es waren interessante Vortragsreihen, in denen erklärt wurde, warum wir ideale Familien brauchen. Alle Vorträge basierten auf dem Alten und Neuen Testament und den Lehren von Rev. Moon.
Im August desselben Jahres nahm ich auch an einer sehr bedeutungsvollen Konferenz teil: Am Gipfeltreffen der Interreligiösen und Internationalen Föderation für Weltfrieden, wo das Thema „Erneuern wir die Vereinten Nationen und errichten wir eine Kultur des Friedens!“ behandelt wurde. An der Konferenz nahmen 400 religiöse und weltliche Führer aus 102 Ländern teil. Als Teil der Konferenz trug Rev. Moon seine Rede im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York vor. Wir verfolgten die Ansprache mit großem Interesse. Er sprach über die Konflikte, die das 20. Jahrhundert belasteten und erklärte, dass die Konflikte in der Welt auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sind, dass aber ihre Wurzel in der Uneinigkeit unter den Weltreligionen zu suchen ist.
Bild4Wir, die wir alle die Tragödien, die sich in der Welt abspielen, erlebt haben oder erleben, müssen erkennen, wie wichtig es ist, dass sich die Vertreter von Religionen treffen und miteinander sprechen, und dass sie einander auf der Basis der Liebe kennenlernen.
Rev. Moon sprach über die zentrale Aufgabe der UNO in der Friedensbildung und er erklärte, wie er durch verschiedene von ihm gegründete Organisationen für den Weltfrieden arbeitete. Er machte auch mutige Vorschläge, wie zum Beispiel die Errichtung von Friedenszonen an den Grenzen konfliktbeladener Länder.
Der mutigste Vorschlag war jedoch, dass innerhalb der Vereinten Nationen ein Religiöser Rat gegründet werden sollte. Der Vorschlag war, dass es neben jedem nationalen politischen Vertreter an der UNO auch einen religiösen Repräsentanten geben soll. Diese Initiative können natürlich nur diejenigen begrüßen, die verstehen, dass die Gründe der Konflikte nicht nur in den politischen Verhältnissen, sondern in der Intoleranz unter den Religionen liegen.
In seiner Rede drängte Rev. Moon uns alle, dass wir anstelle von Hass zu verbreiten unsere Familien stärken und den Frieden verkünden sollen, da wir damit Gott am meisten helfen können. Wahre Liebe muss uns durchdringen, damit wir alles geben können, um ewigen Frieden zu schaffen.

Dies sind meine Reflektionen zu meinen Erfahrungen  mit der Vereinigungsbewegung und ihrem Gründer, den Rev. Dr. S.M. Moon.“

Ernö Lazarovits

(Aus dem Ungarischen übersetzt von Mag. Elisabeth Cook)

 

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