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Unsere Reise nach Kenia

Afrika 0Bericht über unsere KENIA Reise vom 4. – 25.Nov. 2014
Gabriele and Daniela Zöhrer

Schon von dem Zeitpunkt an, als ich , Gaby, ein Teenager war, träumte ich davon, einmal nach Afrika zu reisen.
Interessanterweise hat meine Tochter, Daniela, diesen Traum geerbt, der dann schließlich im November 2014 für uns beide Wirklichkeit wurde.

Unsere Ziele waren:
• Die Verbindung zwischen Europa und Afrika (historische Gründe, nachdem Afrika von europäischen Nationen kolonialisiert wurde)
• Die Vernetzung zwischen verschiedenen Hilfsorganisationen, die in Österreich gegründet wurden und in Afrika tätig sind
• Die Kooperation zwischen der älteren und der jüngeren Generation (Mutter und Tochter)
• Die Verbindung von drei Ebenen: Individuum – Familie – Welt (Führung bei den Vereinten Nationen –UNON- Nairobi)

Afrika 12Simon Kingori, ein Mitglied der Familienföderation in Kenia, lud uns ein, als freiwillige Helfer bei seinem Projekt „Kenya Kids“ für Waisen- und Strrßenkinder in Kawangware, einem Slum im Westen Nairobis, mitzuarbeiten.
Simon war ein Opfer des Bombenanschlags auf die US Botschaft in Nairobi 1998. Er wurde so schwer verletzt, dass die Ärzte keine Hoffnung hatten, dass Simon jemals wieder gehen könnte. Doch seine Frau, Helen, pflegte ihn soweit wieder gesund, dass er zumindest an Krücken gehen kann. Simon and Helen gründeten gemeinsam das Projekt um Waisen und Straßenkindern zu helfen. Nachdem Helen 2002 bei einem bewaffneten Raubüberfall während ihres Aufenthalts in Kamerun, wo sie ihre Familie besuchte, ums Leben kam, setzte Simon das Hilfsprojekt für die Kinder, die keine Eltern haben, fort.

 

Unsere Aktivitäten:

Afrika 11Für die Kinder
Wir hielten Vorträge über Charakterbildung, einschließlich HIV/ AIDS Vorbeugung, machten Sport und Spiele mit ihnen und verteilten Geschenke wie Kleidung, Schreibzeug und Spiele.
Wir durften für unsere Tätigkeiten die Kirche eines christlichen Pastors benutzen.
Weil die Kinder ganz begeistert über unsere Aktivitäten berichteten, erlaubte uns der Pfarrer jedes Mal die Benutzung seines Gotteshauses. Später hatten wir sogar die Möglichkeit, persönlich mit ihm zu sprechen und einige Inhalte der Vereinigungstheologie zu erklären.

 

Afrika 9Für die Älteren
Elijah Mwega, ein Kenianer, gründete das “ Karika Ageing & HIV & AIDS Program”. Er initiierte eine Art Tagesstätte für ältere Mitbürger ab 60 Jahre, die sich z. T. um ihre verwaisten Enkelkinder kümmerten oder alleinstehend waren. Die Männer produzierten Reinigungsmittel und die Frauen stellten kunstgewerbliche Waren her wie Körbe und Schmuck für Fundraising Zwecke. Vier der ältesten Seniorinnen besuchten wir in ihren armseligen Unterkünften und brachten ihnen ein paar Lebensmittel über die sie sehr glücklich waren.

 

 

Afrika 7Vernetzung:
Dr. Maria Hengstberger, eine österreichische Ärztin, ist die Gründerin von “Aktion Regen” um Mädchen und Frauen über ihren weiblichen Zyklus und Familienplanung zu informieren. Dazu entwickelte sie einfache Hilfsmittel, welche auch in ländlichen Gegenden angewendet werden können, selbst von Analphabeten.
Wir konnten den Link dieser Organisation an einige interessierte Personen, die wir während unseres Aufenthaltes in Kenia trafen, weitergeben:
http://aktionregen.at/wmap/ Email: aktion.regen@netway.at

 

Afrika 6Ein anderer wichtiger Link, den wir bekannt machten, war über eine Wasserfiltermaschine, die ein befreundeter österreichischer Ingenieur, Ernst Hauseder, erfunden hat. Dieses Gerät wird bereits in Ugandas verwendet.
www.b e s t w a t e r s o u r c e.net
Email: info@bestwatersource.net

 

 

 

Afrika 5Treffen mit Mitgliedern der Familienföderation
Jeden Sonntag trafen wir Mitglieder der Familienföderation in ihrem Zentrum in Nairobi. Sie freuten sich sehr und waren dankbar, dass wir nach Kenia gekommen waren, um an einem Service Projekt teilzunehmen.
Auch zeigten sie sich sehr interessiert an mehr Austausch mit den Europäern und anderen internationalen Mitgliedern der Familienföderation, weil sie von deren Erfahrungen lernen möchten.
Wir hatten einen sehr guten Eindruck von unseren jugendlichen Mitgliedern, die großteils Studenten sind. Sie haben einen ausgezeichneten Standard – innerlich wie äußerlich, und möchten gern mit Menschen aus aller Welt in gemeinsamen Hilfsprojekten zusammenarbeiten.

 

Afrika1UN Nairobi

Nach New York, Genf und Wien befindet sich auch in Nairobi ein UN Büro (UNON). Wir besichtigten die eindrucksvollen UN Gebäude während einer speziellen Führung.

 

 

 

Afrika13Afrikas Natur
Nicht zuletzt hatten wir die Gelegenheit, die Schönheit von Kenias Natur kennen zu lernen. Simon Kingori lud uns zur Farm seiner Eltern, ca. 250km östlich von Nairobi ein, wo wir eine stattliche Menge von Nutzvieh und riesige Kartoffel- und Maisfelder bestaunen konnten.
Im Maasai Mara Nationalpark posierten zu unserer größten Freude die wilden Tiere in nächster Nähe vor der Kameralinse.
Wir sind sehr froh und dankbar für die großartige Gelegenheit, dass wir als Mutter und Tochter gemeinsam diese Afrikareise unternehmen konnten. Unser besonderer Dank gilt all denjenigen, die uns moralisch und finanziell unterstützt haben. Speziell die Ermutigung meines geliebten Mannes, Peter, und seine Bereitschaft, drei Wochen lang ohne uns auszukommen, waren von unschätzbarem Wert.

Die Menschheit ist wirklich eine große Weltfamilie!

Ahsante Sana = Vielen Dank

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