Der Wiener Religionsrat startet mit einer ambitionierten Agenda ins Jahr 2026. Bürgermeister Michael Ludwig diskutierte am 28.1. 2026 gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften sowie religiösen Bekenntnisgemeinschaften zentrale gesellschaftspolitische Themen – darunter Digitaler Humanismus, interreligiöser Zusammenhalt und konkrete Maßnahmen für das friedliche Miteinander in der Stadt.
Im Rahmen der Sitzung am 28.1. 2026 wurde ebenso die Grundsatzerklärung des Religionsrates unterzeichnet.
Auszug aus der Webseite https://presse.wien.gv.at/presse/2026/01/29/buergermeister-michael-ludwig-ad-religionsrat-religionsgemeinschaften-sind-wichtige-partner-fuer-den-gesellschaftlichen-zusammenhalt
Grundsatzerklärung
Der vom Wiener Bürgermeister und Landeshauptmann Dr. Michael Ludwig initiierte WIENER RELIGIONSRAT umfasst die gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften sowie die religiösen Bekenntnisgemeinschaften. Der WIENER RELIGIONSRAT ist ein Beratungsgremium für den Wiener Bürgermeister.
•
Der WIENER RELIGIONSRAT basiert auf dem langjährigen und konstruktiven Dialog der Kirchen, Religionsgesellschaften und Bekenntnisgemeinschaften in unserer offenen und internationalen Stadt. Er versteht sich als verbindendes Dach über den Religionen.
•
Religionen sollen grundsätzlich nicht gegeneinander ausgespielt werden. In Wien steht der interreligiöse Dialog im Vordergrund. Ein zentrales Ziel besteht im gemeinsamen Engagement für den Frieden und das friedliche Zusammenleben sowie gegen religiös motivierte Gewalt und politischen Missbrauch von Religionen.
•
Diese Zielsetzung erfolgt im Bewusstsein, dass die Konflikte in der Welt von Wien aus nicht gelöst werden können, jedoch ein Beitrag geleistet werden kann, damit diese Konflikte in dieser lebenswerten Stadt keinen Niederschlag finden.
•
Der WIENER RELIGIONSRAT ist auch ein Zeichen der Anerkennung und Würdigung der gesellschaftlichen Leistungen und Beiträge der Religionsgemeinschaften für die Gesamtgesellschaft, unter anderem in sozialen, kulturellen und spirituellen Bereichen, sowie für Bildung und als Quelle von Rückhalt und Hoffnung in Zeiten der Krise.
•
Dafür ist es auch wichtig, dass die rechtlichen Grundlagen für eine gute Zusammenarbeit von Staat, Gesellschaft und Kirche sowie die nötige finanzielle Basis der Religionsgemeinschaften anerkannt und aufrechterhalten werden.
•
Im WIENER RELIGIONSRAT dominiert nicht eine Kirche, Religionsgesellschaft oder Bekenntnisgemeinschaft die anderen. Die Kommunikation erfolgt auf Augenhöhe. Die Hand zum Miteinander ist stets ausgestreckt. So sollen die guten Kontakte und Freundschaften gefestigt werden. Nicht das Trennende, sondern das Gemeinsame steht im Mittelpunkt. Unterschiede
