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SPIRITUALITÄT UND POLITIK – SIND RELIGIÖSE MENSCHEN AUFGERUFEN, AKTIV AM POLITISCHEN GESCHEHEN MITZUWIRKEN?

Am Samstag, den 1. Juli 2017 fand in Linz/Oberösterreich wieder ein Interreligiöses Frühstück statt.

Diesmal kamen 18 Vertreter von 5 verschiedenen religiösen Richtungen am liebevoll gedeckten Frühstückstisch zusammen. Zwei Impulsreferate zum Thema und Klaviermusik regte alle Teilnehmer an, sich beim anschließenden Dialog zu öffnen und interessante Beiträgen beizusteuern.

Heinz Krcek gab einen geschichtlichen Abriss zum Verhältnis von Politik und Religion in Westeuropa. Er unterstrich, dass ursprüngliche Bedeutung von „Minister“ Diener ist und, dass die zentrale Aufgabe der Politik jene ist, den Menschen zu helfen, ein würdiges Leben führen zu können.
Ein evangelischer Pastor brachte einen Abriss der Herausforderungen und Wandlung innerhalb der evangelischen Kirche zur Politik vor und während des 2. Weltkrieges. Er betonte, dass religiöse Menschen aufgerufen „politisch zu sein“, also sich in der Gesellschaft zu engagieren. Solch ein gesellschaftliches Engagement sei jedoch von Bestrebungen von Kirchen „(Partei-)Politik zu machen“ klar abzugrenzen.
Bischöfin Mayr-Lumetzberger brachte dann einen ökumenischen Beitrag. Sie erzählte die historische Begebenheit der vier Lübecker Märtyrer, wie Protestanten und Katholiken gemeinsam ihr Leben gegeben haben, um ihrem Gewissen treu zu bleiben.

http://www.luebeckermaertyrer.de/de/index.html (Link für Report in Deutsch)
http://www.luebeckermaertyrer.de/en/index.html (Link für Report in Englisch)

Weitere Beiträge im Dialog wiesen auf das Yin-Yang-Prinzip hin oder auf die Tatsache, dass der innere Friede der Ausganspunkt für den Weltfrieden sei. Hans Brunnbauer (FFWP) zeigte auf, dass die Gottesbilder der Menschen die politische Realität beeinflussen und Paul Ettl (Friedensakademie Linz) wies darauf hin, dass er die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens notwendig findet, damit die Menschen der Gottesebenbildlichkeit näher kommen können. Zum Abschluss berichtete Maria Pammer (UPF OÖ) vom ersten nationalen Gebetsfrühstück im Österreichischen Parlament.

(Bericht von Mag. Maria Pammer)

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