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Reformation & Revolution. Der Kampf um das Paradies auf Erden.

Oktober 1517, Oktober 1917 – zwei markante Daten in der ferneren und jüngeren europä­ischen Geschichte. Zwei historische Umwälzungen nahmen ihren Anfang. Luthers Ruf nach Reformen, der zu einer weiteren großen Spaltung innerhalb des Christentums führte, aber gleichzeitig auch den Weg für viele Menschen öffnete, Ihren Glauben ohne die dogmatischen Fesseln einer verkrusteten Kirchenhierarchie zu leben.

400 Jahre später Lenins Aufstand gegen zaristischen Absolutismus und Großgrundbesitzer. Er heftete den Anspruch auf Befreiung des Proletariats und die Errichtung einer klassenlosen Gesellschaft auf die Fahnen der Revolution.

  • War die protestantische Reformation nur eine halbherzige, weil sie den sozialen Spannungen – vor allem dem schweren Los der Bauern – wenig Augenmerk schenkte?
  • Ergab sich daraus die Notwendigkeit weiterer Reformanstrengungen religiöser Erneuerer?
  • Wo liegen die geistigen Wurzeln für die Gewaltexzesse und den Hass der kommunistischen Weltverbesserer?

Auf diese Fragen ging die Journalistin und Historikerin Mag. Barbara Grabner bei einer Veranstaltung der Tiroler Familienföderation für Weltfrieden ein.

30 Mitglieder und Freunde der Familienföderation erfuhren in diesem Vortrag, auf welchem geistigen Fundament vor allem die europäischen Gesellschaften heute aufgrund dieser historischen Ereignisse, deren Jubiläen wir heuer begehen, stehen. Sie schmückte ihre Ausführungen mit anschaulichen Anekdoten und viel Detailwissen aus.

Mag. Barbara Grabner unterstrich dann in ihren abschließenden Bemerkungen die Notwen­digkeit einer weiteren Reformation.

Sie plädiert für eine Reformation, der es gelingen wird, die Begrenzungen zu überwinden, die sich die Religionen aufgrund des Beharrens auf dogmatischen Standpunkten und der Über­betonung des Rituellen selbst setzen. Darüber hinaus gilt es auch, den extremen Körperkult und Hedonismus, der unsere heutige Kultur kennzeichnet zu überwinden ohne zugleich in die Fleischfeindlichkeit und Überbetonung des Geistigen zu verfallen, wie es im Mittelalter geschehen ist.

Beim anschließenden Imbiss wurde angeregt diskutiert, Bekanntschaften geschlossen und zu den präsentierten Inhalten durchwegs positives Feedback gegeben. Auf die nächste – ähnliche – Veranstaltung dürfen wir gespannt sein.
Familienföderation für Weltfrieden – Tirol / Vbg. Dörrstr. 51,    6020 Innsbruck
Tel.:  0699 1291 6496,   ZVR: 082357059

tirol.vbg@famfed.org

 

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