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Oberösterreich: Peace Road 2017

UPF Oberösterreich in Zusammenarbeit mit 3 Gemeinden und deren Bürgermeistern beteiligte sich am

30. September 2017

an dem weltweiten Projekt Peace Road mit einer Radtour vom Friedensdenkmal in St. Ulrich http://www.st-ulrich.at/ hinein ins Ennstal, über Ternberg http://www.ternberg.at/ bis zur Friedensbrücke vor dem Forstmuseum in Reichraming http://www.reichraming.at/ .

Die Radtour für den Frieden begann um 10 Uhr vor dem Friedensdenkmal in St. Ulrich. Der verstorbene Altbürgermeister Thaddäus Steinmaier machte St. Ulrich 1982 zur ersten Friedensgemeinde weltweit. Die amtierende Bürgermeisterin, die mit 12 Bürgern ihrer Gemeinde selbst die 30 km bis Reichraming mitradelte, übergab Frau Pammer als Anerkennung für die Initiative eine Original St. Ulricher Friedenstaube und Frau Pammer übergab ihr die UPF-Friedensbotschafterurkunde.

Beim Zwischenstopp in Ternberg wurden die Friedensradler vom Bürgermeister dieses Ortes in der Pfarrbaracke empfangen. Hier war von 1942 bis 1944 ein KZ-Außenlager von Mauthausen, wo bis zu 400 Häftlinge untergebracht waren, die beim Bau des Ennskraftwerkes mitarbeiten mussten. Der Bürgermeister verköstigte die Gäste dann dem Gedenkort entsprechend mit Wasser und Brot.

Um 13 Uhr trafen dann die Friedensaktivisten – insgesamt nahmen an der Initiative 40 Personen teil, 25 davon mit dem Rad – auf der Friedensbrücke in Reichraming ein.

Die Begrüßung nahm eine Gemeindrätin von Reichraming, die auch gleichzeitig eine der Verantwortlichen für das Forstmuseum ist, vor.

Frau Pammer berichtete kurz über die Entstehung der Friedensbrücke vor 8 Jahren, wo eben junge Erwachsene aus Israel und Palästina gemeinsam das symbolträchtige Bauwerk errichteten. Sie berichtete auch über den ersten Peace Road 2013, der an der DMZ zwischen Nord- und Südkorea stattfand. Die Vertreterin des Bürgermeisters von Reichraming hielt eine sehr inspirierende Rede über die verschiedenen Aspekte von Frieden, beginnend mit dem Frieden in mir selber. Sie motivierte dann alle Teilnehmer ihre Gedanken zu Frieden auf kleine bunte Kärtchen zu schreiben, die auf der Friedensbrücke angebracht wurden.

Zum Abschluss bekamen die Teilnehmer noch eine zünftige regionale Jause zur Stärkung. Es wurden Kontakte geschlossen und Pläne für nächstes Jahr geschmiedet.

Maria Pammer, UPF-OÖ

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