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„Globale Kundgebung zur Wiedervereinigung Koreas“

so lautete der Titel und das Motto einer Veranstaltung, die am 11. November 2017 von der Familienföderation für Weltfrieden in Seoul, Südkorea, organisiert wurde.

Zehntausende Menschen, unter ihnen zahlreiche Repräsentanten verschiedenster religiöser Gruppen,  strömten in das Olympiastadion, um ein Zeichen für eine  friedliche Lösung des Konfliktes auf der koreanischen Halbinsel zu setzen.

Bereits während seines historischen Treffens mit Nordkoreas Staatschef Kim Il Sung in Pyeong-Yang im Dezember 1991 brachte Rev. Moon, Gründer der Familienföderation für Weltrieden, die Überzeugung zum Ausdruck, dass die friedliche Wiedervereinigung Koreas oberste Priorität in der Politik beider Staaten haben muss.

In seiner Rede in der Mansudae-Versammlungshalle, dem Sitz der obersten Volksvertretung Nordkoreas sagte Rev. Moon damals: „Nord und Süd müssen vereinigt werden, aber Gewehre und Schwerte werden uns nicht einen. Auch wird die Vereinigung nicht durch die Staatsideologie Nordkoreas (Juche-Ideologie) geschehen, die sie verfechten. Wodurch wird sie dann erreicht? Die Welt wird nicht nur durch die Macht von Menschen gesteuert. Weil es Gott gibt, kann nichts allein durch menschliche Anstrengungen erreicht werden. Darum können Nord und Süd nicht durch die Juche-Ideologie, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, vereinigt werden. Nur eine Weltanschauung, die Gott mit einbezieht, kann ein vereinigtes Heimatland hervorbringen. Gott beschützt uns, und unsere Zeit für Wiedervereinigung wird kommen.“

Aber 26 Jahre später ist die Gefahr eines bewaffneten Konflikts auf der koreanischen Halbinsel größer als jemals zuvor, seit der Teilung Koreas nach dem 2. Weltkrieg.

In Anbetracht dieser dramatischen Situation erinnerte Frau Hak Ja Han Moon, die Frau des 2012 verstorbenen Gründers der Familienföderation, die Teilnehmer bei der  Kundgebung in Ihrer Rede an die besondere Rolle Koreas in der göttlichen Vorsehung. Korea müsse die Segnungen, die es erhalten hat, teilen, um den Weg in eine friedliche und gemeinsame Zukunft beider Landesteile zu beschreiten. Die Hoffnung der Welt sei, dass Korea ein strahlendes Licht des Friedens wird.

(Beitrag der Familienföderation für Weltfrieden Tirol/Vbg)

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